Hauptmenu : Anorexie : Dürre Jahre
Dürre Jahre Info / Vote
Buch Eine Erzählung von Helene Flöss Die Schwindsucht der Bücher nennt sich «linksbündiger Flattersatz», die des Menschen Anorexia nervosa. Beide hat die Südtiroler Autorin Helene Flöss in einem Buch vereint, weil sie das, was sie beschreibt, nicht beschönigen will. Achtundsiebzig Seiten dünn ist ihr Buch, der klappernde Rapport der schwindenden Sätze hat seinen Titel verdient: «Dürre Jahre». «Knabenbrüste. Der Hals ein Fächer. Anatomiestudienobjekt. Skelettiert. Alles Skelettiert.» Durch die Katastrophen der Kalorien stolpert eine magersüchtige Frau, deren haltloses Befinden sich nur dem Zwang unterwirft. Ein Strickzwang verzögert die Heilung, die über die Stationen der stationären Behandlung führt und die am Ende mit einer schlanken Zahl über das Leiden triumphiert. Vierundfünfzig Kilo reichen aus, um auch künftig noch unter den Lebenden zu weilen. Helene Flöss, die mit subtilen Psychogrammen von Aussenseitern bekannt geworden ist, schreibt ihre Moritat mit routinierter Betroffenheit und offenkundig authentischer Einsicht. Mit der Erzählung «Dürre Jahre» macht sie tatsächlich Appetit: dicke Bücher, fettgedruckt!
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Erscheinungsjahr: 1998 | Gebundene Ausgabe - 79 Seiten - Haymon Vlg., Innsb | ISBN: 3852182611
defekter link | 16.04.2002 | 521 Hits | Bewertung: 0.0000


Kommentare:
anna 07.01.2005
Dieses Buch hat mir uberhaupt nicht gefallen! Die kurzen Sätze ergeben keinen Sinn! Es ist ein total verwirrendes Buch indem man sich nicht hineinversetzen kann!

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